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00:00:00.500 --> 00:00:02.500
Ja.

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00:00:08.409 --> 00:00:12.054
In unserem Workshop ging es darum, ChatGPT
erleben und zu entdecken,

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00:00:12.140 --> 00:00:14.576
also einfach mal die Grundlagen auszuprobieren,

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00:00:14.659 --> 00:00:18.554
und wir wollten diesen Wow-Effekt wieder haben
von den Lehrenden,

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00:00:18.638 --> 00:00:21.236
die halt noch niemals mit ChatGPT gearbeitet
haben,

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00:00:21.319 --> 00:00:23.906
und wenn man das das erste Mal tatsächlich
nutzt, ist es ein,

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00:00:23.989 --> 00:00:27.905
ich zitiere einfach mal O-Töne aus dem Workshop:
Krass!

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00:00:27.989 --> 00:00:29.963
Oh mein Gott! Wie schnell!

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00:00:30.048 --> 00:00:31.225
Was kann das alles!?

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00:00:31.309 --> 00:00:35.728
Aber wenn man sich ne Zeit lang damit beschäftigt,
dann kommt auch das:

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00:00:35.880 --> 00:00:37.978
Oh, es ist aber doch sehr oberflächlich.

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00:00:38.098 --> 00:00:39.875
Hm, aber so gut kann das System das jetzt doch
nicht,

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00:00:39.959 --> 00:00:43.485
wie ich dachte. Und darum ging es uns ja.

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00:00:43.569 --> 00:00:46.975
Ja, da es vor allem die Grundlagen waren, war
es erst mal so das Aha-Erlebnis:

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00:00:47.060 --> 00:00:52.545
Ach, das kann ChatGPT alles? Und dann haben
wir didaktische Einsatzmöglichkeiten

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00:00:52.630 --> 00:00:56.805
diskutiert, wie man das nun tatsächlich in
der Lehre umsetzen könnte.

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00:00:56.889 --> 00:01:01.000
Genau, genau, und da müssen jetzt einfach
noch diese Ideen generiert werden,

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00:01:01.000 --> 00:01:04.000
auch mit ChatGPT, ohne ChatGPT, das wird man
sehen.

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00:01:04.000 --> 00:01:08.000
Aber dieses Aha-Erlebnis und dieses "Was kann
das System?

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00:01:08.000 --> 00:01:11.000
Was kann es nicht?" jetzt umzusetzen, zusammen
mit den Studierenden,

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00:01:12.000 --> 00:01:15.000
vielleicht und mit den Studierenden in den
Dialog zu kommen, über ChatGPT

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00:01:15.000 --> 00:01:18.000
um dann gemeinsam vielleicht auszuprobieren,
das kann es,

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00:01:19.000 --> 00:01:23.000
da sind Grenzen, dafür ist es gut, und das
wird sich jetzt einfach zeigen,

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00:01:23.000 --> 00:01:25.000
wie es weitergeht.

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00:01:25.000 --> 00:01:27.000
Wir haben einen Workshop zum Thema Chatbots

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00:01:27.000 --> 00:01:32.000
in der Lehre durchgeführt, haben gezeigt,
wo Chatbots heute schon eingesetzt werden

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00:01:32.000 --> 00:01:36.000
und auch, welche Herausforderungen und Potenziale
Chatbots haben.

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00:01:36.000 --> 00:01:40.000
Es wurde darüber gesprochen, welche Vor- und
Nachteile Chatbots haben,

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00:01:40.000 --> 00:01:45.000
aber auch welche Anwendungsfälle es gibt,
wo Chatbots gut und sinngemäß

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00:01:45.000 --> 00:01:47.000
eingesetzt werden können.

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00:01:48.000 --> 00:01:50.000
Wir haben uns im Workshop drei mit dem Thema

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00:01:50.000 --> 00:01:55.000
akademische Integrität beschäftigt und was
das für uns als Lehrende heißt

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00:01:55.000 --> 00:02:00.000
und was das für Studierende heißen kann beziehungsweise
heißen soll,

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00:02:00.000 --> 00:02:03.000
wenn wir davon ausgehen, dass akademische Integrität

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00:02:03.000 --> 00:02:07.000
von gestern und akademische Integrität von
heute und KI

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00:02:08.000 --> 00:02:13.000
als Gamechanger uns das Bild ein bisschen verzerren
kann.

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00:02:14.000 --> 00:02:18.000
Und es ist klar geworden, dass man über das
Thema verstärkt

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00:02:18.000 --> 00:02:21.000
sprechen soll, dass das keine Selbstverständlichkeit
ist

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00:02:21.000 --> 00:02:27.000
und dass akademische Integrität ein wichtiger
Bestandteil der Ausbildung,

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00:02:28.000 --> 00:02:32.000
der Hochschulausbildung ist und bleiben soll.

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00:02:33.000 --> 00:02:36.000
In meinem Workshop ging es darum, welche Auswirkung

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00:02:36.000 --> 00:02:38.000
auf die unbeaufsichtigte schriftliche Prüfung,

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00:02:38.000 --> 00:02:40.000
mit anderen Worten auf die Seminararbeit, Hausarbeit

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00:02:40.000 --> 00:02:41.000
oder Abschlussarbeit hat.

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00:02:41.000 --> 00:02:45.000
Die Teilnehmenden im Workshop haben sich dagegen
entschieden,

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00:02:45.000 --> 00:02:49.000
zumindest überwiegend, die unbeaufsichtigte
schriftliche Arbeit abzuschaffen.

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00:02:49.000 --> 00:02:52.000
Deswegen haben wir viel darüber diskutiert,
was man machen kann,

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00:02:52.000 --> 00:02:54.000
um Prüfungssicherheit und Prüfungsgerechtigkeit

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00:02:54.000 --> 00:02:58.000
dabei besser gewährleisten zu können, zum
Beispiel der mündliche Anteil

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00:02:58.000 --> 00:03:02.000
auch schon bei der Seminararbeit, vielleicht
Reflexionsanteile zu stärken

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00:03:02.000 --> 00:03:05.000
oder die Eigenständigkeitserklärung anzugehen.

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00:03:06.000 --> 00:03:08.000
Es ging am Ende um Juristenausbildung.

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00:03:08.000 --> 00:03:10.000
Wo kann man KI gut benutzen?

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00:03:10.000 --> 00:03:11.000
Wo kann man sie nicht benutzen?

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00:03:12.000 --> 00:03:13.000
Was kann man kontrollieren?

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00:03:13.000 --> 00:03:14.000
Was kann man nicht kontrollieren?

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00:03:14.000 --> 00:03:14.000
Darum gings.

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00:03:15.000 --> 00:03:16.000
Es waren zwei wesentliche Erkenntnisse:

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00:03:16.000 --> 00:03:19.000
Die erste war, es wäre gut, wenn man es schafft,

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00:03:19.000 --> 00:03:23.000
die Studierenden, wenn sie Anfänger sind,
fernzuhalten von den KI-Tools.

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00:03:23.000 --> 00:03:29.000
Die sehen irgendwas, wissen nichts, denken
sich: "Dieses Tool,

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00:03:29.000 --> 00:03:32.000
hat 30.000 Dokumente gelesen und sagt mir jetzt
irgendwas."

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00:03:32.000 --> 00:03:36.000
Die glauben alles! Erst wenn sie selber genug
wissen,

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00:03:36.000 --> 00:03:38.000
um beurteilen zu können, was man ihnen vorsetzt,

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00:03:38.000 --> 00:03:41.000
dann sollten sie das als Sparringspartner benutzen.

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00:03:41.000 --> 00:03:43.000
Und wie man da hinkommt, darüber haben wir
geredet.

